Hey,
ich habe mal wieder neue Nachbarn direkt nebenan (ich glaube, das ist jetzt das vierte oder fünfte Mal in vier Jahren). Der Unterschied dieses Mal: Ich mag sie!
Sie, das sind Stefan und Autumn, die vor drei Monaten aus San Francisco hierher gezogen sind, weil Stefan einen Job beim Fraunhofer Institut angenommen hat. Außerdem wollte er gern mal in Deutschland wohnen, weil seine Mutter Deutsche ist (sie ist sogar aus Nürnberg...), was aber keinen wirklich großen Einfluss auf seine Deutschkenntnisse hatte.
Heut waren wir zusammen Kaffee trinken (leider bei Starbucks, weil das für die beiden eben so schön "conveniant" ist und laut Autumn Kaffee nicht unbedingt eine Stärke der Deutschen ist) - und es ist schon cool, mal so richtig Englisch reden zu können und sich was von Amerika erzählen zu lassen. Außerdem muss ich zugeben, bringen die beiden wirklich so eine Art Großstadtflair hier rein, wie sie da sitzen mit ihren Laptops im Café, Autumn mit ihren pinken Haaren und beide ganz selbstverständlich von den amerikanischen Großstädten erzählen, in denen sie gelebt haben und wie seltsam es für Stefan ist, dass er jetzt nicht mehr in Downtown San Francisco arbeitet sondern in Erlangen Tennenlohe. Einfach spannend.
Mal schauen, wie das weitergeht - und schön, dass das Internet (denn nur dadurch, dass meins ausfiel und der Fehler bei den beiden in der Wohnung lag, sind wir ja ins Gespräch gekommen) auch noch über Umwege Kontakt auf so ganz herkömmliche Weise herstellt.
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