Samstag, 21. April 2012

Kakkmaddafakka/Bloody Beaches

Ich gehöre ja zu den Leuten, die von zu vielen und zu vehementen Empfehlungen von Freunden eher geneigt sind, Bands, Bücher, Filme etc. nicht toll zu finden. Alles, was mir zu sehr angepriesen wird, nervt mich einfach schon im Vorfeld.

Kakkmaddafakka wurden mir mehrfach dringlich empfohlen, daher hatten sie von Anfang an einen schweren Stand bei mir. Und das wurde nicht besser, als ich mir ein paar Songs auf Youtube anhörte. Ich fand die Songs okay, aber so richtig gepackt haben sie mich nicht. Daher hatte ich sie für mich auch schon als abgehakt und das Konzert in Erlangen nicht auf meine "Muss-ich-unbedingt-hin"-Liste gesetzt. Aber Anja wollte gern hin und da bin ich halt mit.

Eins kann ich sagen: Live sind sie zumindest schon mal viel besser als in den Studio-Versionen und trotz schmerzender/entzündeter Mandel sowohl bei Anja als auch bei mir haben wir einfach tanzen müssen. Und ja, ich habe meine "Meinung" durchaus ein wenig revidiert, die Jungs wissen, wie man ein Publikum zum Abrocken bringt. Aber alles in allem bin ich trotzdem nicht flammend begeistert von ihnen. Sie haben mich zu sehr an die Arctic Monkeys erinnert (die ich sehr mag - aber ich mag eben nicht, wenn Bands zu sehr wie andere klingen) und auch wenn es vermutlich als Kompliment dem weiblichen Publikum gegenüber gemeint war, mag ich Aussagen wie "So many sexy Bitches in here" einfach nicht.

Insgesamt aber ein schöner Abend, auch die Vorband "Bloody Beaches" fand ich ziemlich gut. Also - falls Kakkmaddafakka in der Nähe sind und ihr Lust habt - geht unbedingt hin. Die machen Spaß. Falls ihr keine Lust habt, lasst es bleiben - es gibt auch genug andere Bands, die richtig rocken können... ;-)

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