Or is it just how much he can offer to any willing heart that will receive?
Or is it just how much you can take from him before he truly sees?
And tell me now do you believe in trust?
Cause in my heart this quality's a must:
To give your heart so truly to someone
knowing full well that you may not receive
(aus "Measure of a Man", Young Rebel Set)
Endlich mal wieder Konzertaction hier, ich hatte schon Entzugserscheinungen. Das letzte Konzert scheint hundert Jahre her zu sein (Mitte September!), das letzte anvisierte Konzert (Thees Uhlmann) hatte ich für London sein lassen. Es wurde also wirklich mal wieder Zeit. Und gestern war es endlich soweit: Young Rebel Set waren im E-Werk! Juhu.
Wem die jetzt nichts sagen, nicht so schlimm (sollte aber baldmöglichst geändert werden... ;D). Die Band ist aus Stockton-on-Tees, also englische Provinz (meine alte Schule hat übrigens eine Partnerschaft mit einer Schule dort laufen, das sagt schon, wie viel da so los sein muss, wenn Neumünster eine adäquate Partnerstadt ist). Und während die besten Bands aus Neumünster das Prädikat "beste" eigentlich gar nicht verdienen, sind Young Rebel Set so ziemlich alles, was man sich von einer britischen Band erwartet: Ein bisschen arrogant, schlecht zu verstehen, begeistert vom deutschen Bier und live einfach richtig gut ohne große Show. Die Songs sprechen einfach für sich.
Und besonders im Gegensatz zur Vorband ist mir wieder einmal klar geworden, was eine gute Band für mich ausmacht: Sie braucht etwas eigenes. Sei es die Stimme des Sängers, sei es, dass der Bassist den Takt auf eigenwillige Weise hält, sei es ein ungwohntes Instrument, sei es die Kombination von Musikstilen, die vorher noch niemand gewagt hat.
Die Vorband war nicht schlecht - aber langweilig. Denn sie klangen wie ein weniger innovativer Abklatsch von Mumford and Sons. An sich kann ja auch das Kopieren eines erfolgreichen Stils toll sein, wenn man noch IRGENDETWAS EIGENES mit reinbringt. Haben "Torpus & The Art-Directors" aber nicht so recht. Lustig war es trotzdem, und zwar vor allem wegen des einen Bandmitglieds, das nicht viel anderes gemacht hat, als Bier zu trinken, interessant zu tanzen und hier und da Backingvocals zu singen - wir haben spontan überlegt, dass er wohl ein Band-Praktikant ist. Er lernt eben noch. Und gegen Ende durfte er dann sogar bei einem Song die E-Ukulele übernehmen. Schaut euch das Video an, der Typ steht ganz rechts und macht genau das gleiche wie auf der Bühne, nur ohne Bier...
Die Vorband war nicht schlecht - aber langweilig. Denn sie klangen wie ein weniger innovativer Abklatsch von Mumford and Sons. An sich kann ja auch das Kopieren eines erfolgreichen Stils toll sein, wenn man noch IRGENDETWAS EIGENES mit reinbringt. Haben "Torpus & The Art-Directors" aber nicht so recht. Lustig war es trotzdem, und zwar vor allem wegen des einen Bandmitglieds, das nicht viel anderes gemacht hat, als Bier zu trinken, interessant zu tanzen und hier und da Backingvocals zu singen - wir haben spontan überlegt, dass er wohl ein Band-Praktikant ist. Er lernt eben noch. Und gegen Ende durfte er dann sogar bei einem Song die E-Ukulele übernehmen. Schaut euch das Video an, der Typ steht ganz rechts und macht genau das gleiche wie auf der Bühne, nur ohne Bier...
Fazit: Young Rebel Set lohnen sich. In meinen Konzertcharts kommen sie recht bald hinter Friska Viljor - also ruhig mal hingehen, wenn man Lust hat und sie in der Nähe sind...
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