Freitag, 10. Dezember 2010

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Petrus ist ja auch so'n Spaßvogel. Erst lässt er es letzte Woche so richtig krachen und zeigt mal, was er im Fortgeschritten-Wettermacherkurs für Winterwetter so gelernt hat. Schneemassen, überfrierende Nässe, klirrende Kälte. Schön anzusehen und die Lust auf Glühwein und Plätzchen steigt.

Dann dachte er sich wohl, jetzt ist genug mit der Firlefanzerei, ich kann keinen Schnee mehr sehen und überhaupt gefällt grau mir besser. Lässt alles wieder schmilzen und ordentlich Regen runterkommen. Ich mein, klar - man soll ja auch bei dem bleiben, was man am besten kann und das ist bei Petrus offenbar Regen.

Und dann? Gestern war ich noch mit n paar Leute in der Regina, um in Yvonnes Geburtstag reinzufeiern. Um acht haben wir uns getroffen, n paar Bierchen und Pünsche getrunken, am Ende mit Danziger Goldwasser aufs Geburtstagskind angestoßen und uns dann langsam auf den Weg Richtung Bett gemacht. Und was sahen wir, nur vier Stunden nachdem wir eine komplett freie Betonlandschaft verlassen und die Regina betreten hatten? 10 cm Neuschnee. Ich sag ja, Petrus ist ein Spaßvogel, dem scheint schnell langweilig zu werden. Was soll's, mir gefällts. Ich hab heute frei und gehe jetzt mit frisch imprägnierten Stiefeln einen Schneespaziergang machen. Denn der Schnee will genutzt werden, solang er da ist. Petrus bleibt konsequent und lässt ihn Vorhersagen nach zu schließen morgen wieder wegtauen. Gut, dass es heute auch noch nach Bamberg auf den Weihnachtsmarkt (und ins Theater) geht!

Und ihr so? Gibt es Euch noch oder seid ihr alle genauso wie ich in Arbeit versunken und dementsprechend rede- und schreibfaul?

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