Freitag, 12. Februar 2010

"Sie tröstet bei Schmerzen und Angst, besonders der Angst vor dem Tod."

Ui,

was für eine Woche, ich bin völlig alle. Jeden Abend unterwegs gewesen, Montag aufn Käffchen, Dienstag Schwimmen, Mittwoch Stammtisch, Donnerstag Olli-Schulz-Konzert, heute wird mit Moni in ihren Geburtstag reingefeiert, morgen geht die große Sause bei ihr in der Wohnung. Sonntag werde ich schlafen.

Im Büro war es die Woche auch relativ schlauchend. So ganz hab ich die Workflow-Stufen da im Verlag ja noch nicht durchschaut. Es sieht aber auf jeden Fall so aus, dass die Info-Felder, die ich bearbeiten soll, noch in einer anderen Stufe festhängen. Also brauchte ich Beschäftigung, bis meine Aufträge endlich mal wieder für mich freigeschaltet sind. Und im Grunde ist meine Notlösung ganz cool, weil ich jetzt Rückblicksfelder schreiben darf, also kurze Abrisse, wo die Berufe eigentlich herkommen. Dummerweise muss man auch alle rechtlichen Regelungen mit aufnehmen und das bedeutet Recherche, Recherche, Recherche und Gesetzestexte lesen ohne Ende. Das ist ziemlich anstrengend.

Aber zum Glück sind noch meine beiden Kolleginnen da, Sabine und Kathrin. Die perfekte Mischung. Sabine ist schon 25 Jahre im Verlag und beim Datenpool Berufe, sie leitet die Qualitätsprüfung. Also bei allen Fragen zu Formulierungen und was man erwähnt und was nicht, ist Sabine die Kompetenz in Person. Kathrin ist "erst" drei Jahre dabei, aber kommt auch über die Zeitarbeit...vielleicht ein gutes Omen? Außerdem ist sie im Vorgabenteam, die formulieren an Standardtexten rum. Es kann mir also nicht so schnell passieren, dass ich Sätze wie den aus der Überschrift auf die Menschheit loslasse - schon gar nicht, wenn ich über Hospizkrankenschwestern schreibe. Aber für Erheiterung im Büro hat es zumindest gesorgt, ein weiterer Pluspunkt dabei, mit der Qualitätsprüfung das Büro zu teilen.

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