Puh,
endlich hab ich "Pride and Prejudice and Zombies" durch, hat jetzt ganz schön lange gedauert. Generell - Arbeit ist schlecht fürs Viele-Bücher-Lesen.. ;D
Ich bin jetzt leider nur so halb-begeistert von dem Buch. Die Idee find ich immer noch cool, aber die Umsetzung war einfach nicht das, was ich erwartet habe. Ich habe gedacht, dass die Rahmenhandlung mehr oder minder die selbe bleibt, aber so ziemlich auf jeder Seite Zombies die Idylle stören. Das tun sie aber dann doch nur recht vereinzelt, der Text ist weitestgehend 1:1 der Originaltext von Jane Austen. Das ist dann natürlich ein wenig zäh, wenn man das Original schon mehrfach gelesen hat.
An ein paar Stellen greift Seth Grahame-Green dann plötzlich sehr entschieden in die Handlung ein, lässt zum Beispiel die arme Charlotte Lucas den Zombies zum Opfer fallen (die es meiner Meinung nach nun am allerwenigsten verdient hat. Dann doch lieber die jüngste Bennet-Tochter Lydia, die nervt eh nur). Und George Wickham muss - anders als in der Vorlage - doch für den Rest seines Lebens für seine niederträchtige Art, Menschen zu behandeln, leiden.
Ach, aber insgesamt...ist schon ganz witzig gemacht, hat mich nun aber doch nicht ganz überzeugt. Wer ein witziges Zombiebuch lesen will, sollte zu A. Lee Martinez greifen - "Diner des Grauens".
So, jetzt aber wieder an die Bücher, damit ich diesen Monat überhaupt noch welche auf meinem "Gelesen"-Konto verbuchen kann.
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