Sonntag, 28. Juni 2009

Tracey Emin

Mein Kuchenbesuch ist wieder weg, es gab leckere Schoko-Muffins. Yummie.

Jetzt sitze ich an der Rezension zu Tracey Emins "Strangeland", über das ich hier ja schonmal kurz geschrieben hatte. Das Buch ist tatsächlich ziemlich harter Stoff teilweise, die Frau wurde mit 14 vergewaltigt, hat wohl auch in Reaktion darauf bereitwillig mit jedem geschlafen, der das wollte (unter anderem mit ihrem Zwillingsbruder) und sich jahrelang mit Alkohol und Drogen selbst zerstört.

Ihr Buch ist autobiographisch, wie all ihre Kunst. Eins ihrer Kunstwerke ist ein Zelt, in dessen Innenraum sie alle Namen derer geschrieben hat, mit denen sie jemals geschlafen hat. Die echten Namen, sie hat niemanden ausgelassen. Das geht über Biographisches ja schon hinaus...deswegen wird ihre Art von Kunst auch oft "Confessional Art" genannt. Sie legt alles offen, schonungslos. Dafür wird sie natürlich nicht nur geliebt, sondern auch oft geschmäht. Sehr, sehr interessant zu lesen, aber sicher nicht jedermanns Sache. Naja, und jetzt mühe ich mich ein bißchen mit der Rezension... ;) Musikalisch könnte dazu sehr gut Peaches passen, glaub ich..."Fuck the pain away" passt als Aussage glaub ich gut zu Tracey Emin.

Das nur am Rande...manchmal muss ich meine Gedanken zu einem Buch nochmal ein bißchen anders formulieren, bevor ich mich ans Richtige Schreiben machen kann. Was aber auch schön ist: ich sitze auf meiner wunderbar breiten Fensterbank im Wohnzimmer, die Sonne gibt sich die Ehre...sehr entspannt!

4 Kommentare:

  1. Wer war denn der "Kuchenbesuch"?

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  2. Der Kuchenbesuch war Marion, meine nicht-mehr-Irland-Sommerurlaubs-Partnerin. Nichts Spektakuläres.. ;)

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  3. Na na, nicht dass sie das hier liest!

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  4. Ich meinte damit "kein Herrenbesuch"... ;)

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