Weil Goethe in seinem Wohnhaus am Frauenplan in Weimar bereits am Eingang ein gut sichtbares "Salve" anbrachte, findet man es heute auch sonst überall in Weimar. Da Goethe außerdem begeistert war von Gingkopflanzen, verehrt die Stadt diese ebenso. Ganz Weimar scheint eine einzige Reminiszenz an Goethe zu sein, obwohl doch auch so viele andere große Persönlichkeiten hier gelebt und gewirkt haben (Schiller, Liszt, Bach, Luther, Wieland, etc...).
Anja und ich haben einen der zusätzlichen bayrischen Feiertage genutzt und sind am Donnerstag eben nach Weimar gefahren, um uns mal so richtig eine große Portion Kultur und Geschichte abzuholen. Und nebenbei haben wir uns natürlich noch diverse Leckereien in der örtlichen Gastronomie gegönnt (Crepes, Gallettes, Cidre, Thüringer Bratwurst, Schnitzel, Apfelkuchen, Frozen Yogurt, lecker Pasta und diverse Becher Kaffee). Geschlafen haben wir im Labyrinth Hostel, das ich jedem, der vielleicht auch mal nach Weimar möchte, durchaus empfehlen kann. Es gibt günstige Doppelzimmer, es ist sehr sauber und wunderbar zentral.
Und was soll ich sagen - es hat uns alles gut gefallen: Die Altstadt mit dem Nationaltheater, der Ilm-Park mit Goethes Gartenhaus, der historische Friedhof mit Gräbern von Goethe, Schiller, Herzog Carl August und diversen anderen, Goethes späteres Wohnhaus, Schillers Haus, Wielands Gutshaus in Oßmannstedt, das Weimarhaus, die Anna-Amalia-Bibliothek mit dem Rokokosaal und irgendwie auch das Public Viewing im Studentenclub nebenan....alles sehr kurzweilig.
Insgesamt ein schönes Wochenende und ein Ausflug, der sich gelohnt hat.
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