Sonntag, 22. Januar 2012

Abschied nehmen

Nein, ich höre nicht auf hier zu Bloggen. Vielmehr musste ich mehr oder minder Abschied von meiner Lieblingskollegin nehmen, denn sie wechselt in eine andere Redaktion unseres Verlags. Da wir gemeinsam in der Arbeitssteuerung (ihr erinnert euch - die dunkle Seite der Macht) angefangen haben, haben wir uns auch gegenseitig unglaublich gestützt, immer Ratschläge gegeben und wieder aufgebaut, wenn es nötig war (auch da erinnert ihr euch sicher an den einen oder anderen Post meinerseits, nach dem es wohl nötig war...).

Und jetzt? Jetzt hat sie sich auf eine intern ausgeschriebene andere Stelle beworben und sie verdientermaßen auch bekommen, ich freue mich unheimlich für sie. Gleichzeitig bedeutet das für uns beide, dass unsere "Karrierewege" (Haha...) sich jetzt trennen und wir in den jeweiligen Abteilungen für uns allein stehen müssen. Wir sind beide ein wenig traurig deshalb und haben gerade in der letzten "gemeinsamen" Woche noch einmal gemerkt, wie sehr wir uns in den letzten 1,5 Jahren gegenseitig ans Herz gewachsen sind. Auch wenn das kitschig klingt, so ist es nun einmal.

Samstag waren wir zwei - quasi zum Abschluss - gemeinsam frühstücken und sie hat mir ein Abschiedsgeschenk mitgebracht. Ein komplett handgemachtes Bild von uns beiden als Eulen (ich liebe Eulen, diese Leidenschaft habe ich wohl meiner Mutter abgeschaut). Ich hätte fast geheult...echt mal.

1 Kommentar:

  1. Steffi Nürnberg24. Januar 2012 um 00:03

    Och gott, ist das ein süßes Bild ;-) wer ist denn welche Eule? Und Kopf hoch, Abschied nehmen heißt auch, dass da auch wieder Neues an die Tür klopft (hach, wie floskelig :-) )... und bei Abschieden weiß man sowieso nie...

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