Montag, 11. Januar 2010

Die letzten Wochen ist der Musikmontag ein bißchen untergegangen bei mir, dabei hatte ich mir fest vorgenommen, wirklich jeden Montag ein Lied zu posten, das entweder gerade Ohrwurmstatus hat oder zu meinem Tag passt. Dann starte ich 2010 musikalisch hier im Blog mal mit Die Türen, die hab ich früher ganz gern gehört und dann irgendwie aus den Augen verloren. Über "Im Norden ist der Süden am schönsten" bin ich gerade wieder gestolpert und find immer noch, dass es eine schöne Melodie und Mitsingpotential hat.



Am Wochenende war mal nicht ich unterwegs um irgendwo in Deutschland Freunde zu besuchen, sondern habe eine Bude voll Besuch gehabt. Dominic und Wiebke haben Einweihung gefeiert und auch die Berliner und die Sachsen eingeladen, die sich wiederum auf meinem Wohnzimmerboden eingeladen haben. Und darüber hab ich mich gefreut. :)

Am Freitag waren wir im Gelben Haus, der besten Cocktailbar in Nürnberg - kein Schickimicki sondern einfach gute Cocktails. Ich hatte einen Pink Mojito, mit Himbeeren und Cranberries drin. Das hat das Trinken teilweise etwas schwer gemacht, weil ständig irgendwelche Früchte in meinem Strohhalm klebten, aber ich sag Euch: Pink Mojito ist lecker. Richtig lecker. Als wir wieder bei mir waren, blieb uns nur noch das Ins-Bett-Fallen - nebenbei habe ich festgestellt, dass meine Wände offenbar aus Pappe sind, denn der Unterhaltung im Wohnzimmer konnte ich im Schlafzimmer bei geschlossener Tür ohne Probleme folgen und meinen eigenen Senf dazugeben.

Samstag gabs dann Frühstück in der Regina, den seit zwei Jahren vorgenommenen Besuch im Designladen "Liebling", eine Shoppingtour unter Mädels, eine Bastelstunde für das Einweihungsgeschenk und schließlich die Party bei Dominic und Wiebke mit abschließenden "Shaun das Schaf"-Gucken als Rausschmeißer ... wobei ich auch noch länger hätte gucken können, ich liiieeebe Shaun das Schaf. Samstag hat es hier auch unglaublich viel geschneit und wir haben die Gelegenheit, dass nachts keine U-Bahn fährt, für einen Schneespaziergang genutzt. Im Gegensatz zum Norden, wo Daisy offensichtlich eher bedrohlich auftrat, war es hier ganz idyllisch und ist einfach nur weiß und kalt.

Am Sonntag sind wir zum Abschluss dann noch in die "Hüttn" in der Nähe der Burg gegangen, ein echt fränkisches Wirtshaus mit lecker, lecker Essen. Tisch reserviert war für sieben, gewesen sind wir elf und haben trotzdem irgendwie alle Platz am Tisch gefunden (obwohl das Essen durchaus schwierig war mit so wenig Entfaltungsmöglichkeiten für die Arme). Puh, es war wirklich lecker aber ich fühl mich immer noch satt...Wahnsinn, wie viel da auf dem Teller lag!

Und hinterher musste ich den Besuch auch schon wieder verabschieden....schön war's. Und bei Euch? Leben die Norddeutschen noch?

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