Wir haben nicht schlecht geguckt, als da mitten in dem Dorf, durch das meine kleine Wandergruppe von 18 Leuten gerade wanderte, eine Blaskapelle ansetzte und das einzig für heute passende Lied schmetterte. Mitten im Freien unter einem Baum stehen da acht Männer und spielen ihre Posaunen. Außer uns niemand zum Zusehen. Toll, sowas sieht man auch nur in Klischees von bayrischen Landschaften, oder? Und dieses Klischee wird weiterwandern, denn auch eine nette Japanerin wanderte da heute mit uns umher.
Und außer diesem bemerkenswerten Moment? 14 Kilometer, Start-Ziel Kirchehrenbach am Fuße des Walberla, zwei Gipfel zu erklimmen, eine Talsenke dazwischen, den ganzen Tag Sonnenschein, 25 Grad, Sonnenbrand und werdende Fernfahrer-Arme, Brotzeit auf dem Weg, Hose immer weiter aufrollen, alles ausziehen was geht und am Ende das beste, was man sich vorstellen kann: Ein kühles Radler! Toll. Und das Walberla ist immer noch schön. :)



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